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Ein Experiment - Sauerteig selber ziehen

Herausgegeben von Sonja in Hexenküche · 22/2/2014 21:30:32
Tags: BrotRezept

Wie komme ich nur immer wieder auf solche Ideen?

Brot backen ist ja recht und gut, aber muss es denn ein selbstgemachtes Sauerteigbrot sein?

Irgendwie - JA!
Nur Hefeteig-Brot, egal ob Weizen- und/oder Roggenmehl schmeckt irgendwann langweilig. Die gekauften Brotbackmischungen sind für zwischendurch auch mal ok, aber mit "selberbacken" hat das doch nicht viel zu tun, oder?

Also muss man zwangsläufig mal an Sauerteig ran.... also warum nicht dann auch selberziehen?

Fündig geworden bin ich auf verschiedenen Seiten, am besten gefallen haben mir die Seite von Katharina kocht und die Seite über Sauerteig.
Ich hab mich dann entschieden, dass ich mich an die Erklärungen von Katharina halte und auch das Roggenmischbrot von ihr ausprobieren möchte.

Katharina stellt in ihrem Blog zwei Methoden vor, einmal die Methode nach Jamie Oliver und dann die Methode nach Pöt.
Die Pöt-Methode gefiel mir besser, da man sich damit mehr mit dem Sauerteig auseinandersetzt. Naja, zumindest öfters nach ihm schaut. Und ich glaube, wie jedes "Lebewesen" ;-), möchte er auch etwas mehr gehätschelt werden als nur jeden zweiten Tag mal nen kurzen Blick darauf werfen, oder?

Heute also der kurze Rückblick über diese Woche mit dem Sauerteig.
Leider hab ich versäumt Bilder zu machen.

Montagabend (morgens kam ich nicht dazu):
Erstes Ansetzen, dazu verwendete ich 100 g Roggenmehl (Typ 1150) und etwa 100 ml Wasser.
Es sollte ein weicher Teig entstehen ähnlich einem Pfannkuchenteig. Anders als Katharina deckte ich den Teig nicht mit einer Frischhaltefolie zu, sondern setzte ihn in einer großem Messbecher (ca. 2l) mit Deckel an. Der Deckel sitzt nur leicht auf und der Becher hat auch einen Ausgießer durch den immer etwas Luft in den Becher kann. Darüber lege ich noch ein sauberes Geschirrtuch als Wärmepolster, es wird nachts in meiner Küche doch immer etwas frisch. Wir wollen doch nicht, dass der Teig friert. :-P

Dienstagmorgen: (ebenso Mittwoch-, Donnerstag-, Freitag-, Samstagmorgen)
Einmal durchrühren bitte. Nach etwa 12 Stunden ruhen, kommt das erste durchrühren. Ungefähr so als wolle man Eischnee von Hand schlagen, aber bitte mit einem Holzlöffel ;-)
Viel hat sich noch nicht getan, aber man merkt trotzdem shcon deutlich, dass sich da was entwickelt. Ein leicht säuerlicher Geruch bildet sich auch schon so langsam.

Dienstagabend: (ebenso Mittwoch-, Donnerstag-, Freitagabend)
Füttern bitte!
Weitere 100 g Mehl und etwa 100 ml Wasser unterrühren. Ich nehme immer lauwarmes-warmes Wasser. Wieder bis zur Pfannkuchenkonsistenz.

Dies erfolgt nun Abend für Abend (oder eben Morgen für Morgen).
Man sollte nur darauf achten, dass der Teig "atmen" kann, ihn also nicht kompett luftdicht abpacken.
Er darf in dieser Woche ordentlich Blasen schlagen, grau aussehen, säuerlich riechen. Das ist in Ordnung, so lange er nicht "richtig beißend stinkt" und/oder grün wird und Schimmel ansetzt.

Samstagabend:
Glück gehabt!
Alles gut gegangen und der Sauerteig ist schön gewachsen.
Das erste Brot kann gebacken werden!

Hier noch ein Bild vom Ansatz (Anstellgut, Starter, Restsauerteig,...) für den nächsten Sauerteig.



Liebe Grüße

Sonja




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